Rockmusik kämpft gegen den Castingrotz!

Veröffentlicht in 1 am April 22, 2010 von bandberater

Hallo Freunde,

Ein Hinweis in unserer Sache sei mir erlaubt:-) KÄMPFT MIT! 20. – 29. APRIL 2010: Die legendären LED ZEPPELIN for #1! Superstars gibt es schon seit jeher auf dieser Welt. Wir finden sie in jedem Jahrhundert der Kunst, in jeder Klasse des Sports, auf jeder Seite der heiligen Schriften und – seit es sie gibt – auch in unserer geliebten Musik. Superstars sind unantastbar, GROOOSS und verdienen jedermanns Respekt! Seit Herbst 2002 verkaufen uns reiche Plattenbosse die lauen Lüftchen ihrer Abfallwirtschaft ebenfalls als Superstars; und zwar als solche, die alles je da gewesene vergessen machen sollen. Was aber, wenn wir nach Jahren der Schande unsere Geduld vergessen und die trällernden Schönlinge von der Stange wie ”Bro’Sis”, Mark Medlock oder Daniel Schumacher dahin zurück schicken, wo sie einst herausgekrochen kamen? Obwohl Tenacious D. mit Tribute lange als Song für die Initiative festanden, hat Sony BMG sich erlaubt 150.000 verkauften Singles zu trotzen und lieber die ”schlechte” Lage der Musikindustrie weiter zu bejammern. So gibt es nur eine wirkliche Initiative, und zwar die Vorlage zu Tribute. Das ist der wohl größte und beste Rocksong aller Zeiten: STAIRWAY TO HEAVEN von Led Zeppelin Wie machen wir das? Mit der Hilfe von UNS ALLEN und einem bekannten Prinzip aus UK, das vor kurzem für große Aufruhr sorgte, als Rage Against the Machine in Großbritannien vor dem Castingprodukt Joe McElderry an die Chartspitze stürmten! Also bilden wir innerhalb der nächsten Woche ein umfassendes Aktivisten-Netzwerk und versuchen, durch gezielte gleichzeitige Käufe der Single ”Stairway to Heaven” in der Woche vom 20. bis zum 29. April an die Spitze der Charts zu stürmen. Video zu Tribute:http://www.youtube.com/watch?v=MjN-WCcgVi0 Wählen wir STAIRWAY TO HEAVEN von LED ZEPPELIN in der Woche vom 20. bis 29. APRIL 2010 an die NR. 1 der DEUTSCHEN CHARTS und DSDS guckt in die Röhre! Holt die Single STAIRWAY TO HEAVEN in der Woche vom 20. bis 29. APRIL 2010 auf folgenden Plattformen: Media Markt Download. 99cent! http://download.mediamarkt.de/servlets/2452328105705Dispatch/3/Call?htmltemplate=./track/viewtrack.htm&trackid=12346320 Amazon 98 cent ! http://www.amazon.de/Stairway-To-Heaven-2007-Remastered/dp/B001S0GS2A iTUNES geht natürlich auch ! http://itunes.apple.com/de/album/mothership-remastered/id266075192 Dieser Euro stärkt die Bewegung und lässt sie an Macht gewinnen. Mit den Downloadzahlen aller engagierten Musikliebhaber haben wir die Chance, LED ZEPPELIN. an die Nummer 1 der Charts zu katapultieren! Es ist an der Zeit, den Casting-Eintagsfliegen das letzte Stündlein einzuläuten und ihnen den Erfolg zu entreißen, um so allen gewissenlosen Kaufzombies ein Stück wahren und ungefiltert-schmutzigen Rock ‘n’ Roll einzutrichtern. Die Briten wurden darüber hinaus mit einem ganz besonderen Bonbon belohnt, denn auch den Bands entgeht solch eine Initiative nicht – so spielen Rage Against the Machine als Dank ein Gratis-Konzert in London. Ähnliches erhoffen sich sicherlich ebenso zehntausende Jahren auf eine LED ZEP Tour durch Europa warten. Diese Aktion startet bei ringrocker.com, einem der größten deutschspachigen Online-Foren zum Thema Musik überhaupt und wird durch viele engagierte User großflächig in Deutschland bekannt gemacht!! SEID DABEI !! Erzählt es allen weiter, sackt jede unentschlossene Seele ein und kauft Euch die Single ”Stairway to Heaven” von Led Zeppelin! Verlinkt unsere gruppen in jedes Forum Deutschlands: Studi: http://www.studivz.net/Groups/Overview/d818cefd958e369c MeinVZ: http://www.meinvz.net/Groups/Overview/d818cefd958e369c Facebook: http://www.facebook.com/group.php?v=wall&ref=search&gid=368869477347 WKW: http://www.wer-kennt-wen.de/club/Tenacious-D-gegen-DSDS-/jgcghcz9/ Unsere Aktion in DIE WELT http://www.welt.de/vermischtes/article7017820/Internet-Kampagne-will-DSDS-Hit-verhindern.html

Der Untergang des klassischen Musikbiz, der Film

Veröffentlicht in 1 am März 17, 2010 von bandberater

Hier ist der link zu Rock the Biz´spannender Dokumentation über das “Ende der Plattenbosse”:

http://www.rockthe.biz/

Viel Spaß

www.bandberater.de

“Eine erfolgreiche Band ist niemandem ähnlich!”

Band IQ jetzt auf

Veröffentlicht in 1 am März 5, 2010 von bandberater

http://www.hitlabor.de/

Herzliche Grüße

Thilo Heß

www.bandberater.de

Punkt 6: Web 2.0 aus Die 20 Punkte über Musik im Web, die Du wissen mußt

Veröffentlicht in 1 am März 5, 2010 von bandberater

Deine Website ist keine Broschüre – sie ist ein Ort, wo sich Menschen
treffen und mit Dir und anderen in Verbindung treten. Nicht?
Na ja, so sollte es sein.
Das Internet befindet sich in der zweiten Phase seiner Existenz. In der alten
Version standen Dokumente im Mittelpunkt. Wenn man darüber sprach, tat
man so, als ob man sich von Ort zu Ort bewegte: Man besuchte eine Seite im
Web, man benutzte den Netscape Navigator, man ging auf den Daten-Highway und die meist assoziierte Aktivität war das Surfen. In der Werbung wurde man gefragt, wohin es heute gehen solle.
Kam man an, las man die Webseite oder betrachtete sie. Manchmal hörte oder schaute man  sich sogar etwas an – womöglich kaufte man auch etwas. Aber man reiste an einen anderen Ort und betrachtete das Dokument, das einen dort erwartete. Anschließend ging man woanders hin.
Das ist Web 1.0.
Web 2.0 bringt ein neues Modell mit sich, das wenig zu tun hat mit Navigationsmetaphern oder dem Betrachten von Dokumenten.
Neue Websites sind Umgebungen, innerhalb deren wir etwas tun. Sie sind kein Dokument. Sie sind das Rüstzeug, womit wir eigene Dokumente kreieren, sie nach eigenen Vorlieben sortieren und in Zusammenhang mit ihnen mit anderen Menschen in Verbindung treten.

Beispiele, die Dir vielleicht bekannt sind (oder sein sollten):
MySpace Social Network, wo es von Bands nur so wimmelt.
Flickr (Mit)Teilen von Fotos.
Facebook Networking, ergänzt mit kommunikativen Anwendungen.
Google Reader RSS-Feed-Leser.
Tumblr Blogs aus (mitunter wild) kombinierten Elementen, so
genannte „Tumblelogs“.
Wikipedia Das gesamte menschliche Wissen in editierbarer Form.
Google Docs Tabellenkalkulation und Textverarbeitung.
Del.icio.us Eigene Lesezeichen anderen zur Verfügung stellen.
YouTube (Mit)Teilen von Videos.
Bloglines RSS-Feed-Sammler.
Writeboard Gemeinsames Erstellen von Dokumenten.
Netvibes Personalisierte Homepage.
Last.FM Personalisiertes Musikerlebnis.
Odeo Erstellen und Austauschen von Audiomaterial und Podcasts.
Streampad Internet-basierter Audio-Player.
MP3Tunes Online-Sicherung und –Archivierung Deiner Musik.
Clipmarks Gemeinsames Sammeln von Web-Ausschnitten (Clipping).
Dropcash Initiieren einer Sponsorenaktion zugunsten eigener Zwecke.
43Things Mitteilen und Austauschen von Zielen und Ambitionen.
Ta-Da-Lists To-Do-Listen.
Twitter Micro-Blog-Dienst, um anderen mitzuteilen, was man gerade
tut.
Backpack Gemeinsames Arbeiten.
Feedburner Personalisierung und Ausbau Deines Feeds.
YouSendIt Große Dateien verschicken, ohne das Postfach zu verstopfen.
Amie Street Musikportal, wo die Popularität den Preis bestimmt.
Wordpress Blogging-Plattform.
Vimeo Teilen und Verwalten von Videos.
Imeem Music Playlist sowie Teilen von Videos und Fotos.
Jumpcut Video-Bearbeitung und –Remix online.
Reddit Teilen von beliebten und kommentierten Links.
PBWiki Bau Dein eigenes Wiki.
GoogleMail Web-Mail-Dienst, der besser als Web-Mail-Dienste ist.
Feed43 Aus jeder Seite einen RSS-Feed machen.
Cambrian House Crowdsourcing Community.
RunFatBoy Erstell Dein eigenes Fitness-Programm.
Diigo Gemeinschaftliches Sammeln und Dokumentieren von
Lesezeichen.
Slideshare Eine Art YouTube für PowerPoint-Präsentationen.
Vox Social Networking durch Bloggen.
Workhack Online-Tafel für To-Do-Lists.
Mog Teilen von Musik durch Blogs.
Ein anderer, aktiver Dienst zum Teilen großer Dateien ist ShareCow.]
Diese und andere Websites bieten ein breites Spektrum verschiedenster Funktionen
– aber sie haben in der Regel Folgendes gemeinsam:
1) Sie ähneln eher Programmen als Dokumenten;
2) Sie sind „social“; sie setzen eher auf Geselligkeit als auf Solo-
Angebote;
3) Sie bieten Umgebungen, in denen man etwas tut;
4) Sie binden Inhalt ein, der von den Usern erstellt wurde;
5) Sie gestatten den Usern, Inhalte zu verwalten und einzuordnen;
6) Sie unterscheiden mit jedem Mal, das sie aufgerufen werden;
7) Sie nutzen RSS-Feeds (keine Sorge – dies wird ein eigener Punkt).
So sieht das Web von heute aus. Das sind einige der Eigenschaften, die Deine
Website verbessern werden. Gestatte den Usern Deiner Website, mit Dir unduntereinander zu kommunizieren. Lass sie den Inhalt zum Teil selbst zur Verfügung stellen – mach die Site zu ihrer Welt.
Als Analogie verwende ich gerne den Plattenladen, der gleichzeitig ein Café ist.
Er ist der Mittelpunkt meiner Gegend. Ich gehe dorthin, um unter Menschen zu kommen, um zu arbeiten, um Musik zu hören, um über Musik zu reden und um Kontakte zu knüpfen. Außerdem kaufe ich manchmal Platten.
Menschen mögen es, irgendwo ihre Zeit zu verbringen, abzuhängen, ihren Platz zu finden, Gruppen zu bilden, gemeinsame Interessen zu besprechen und sich daran zu beteiligen. Deine Website kann Menschen diese Dinge bieten. Legst Du Deiner Website ein Web-2.0-Konzept zugrunde, dann sie ist keine bloße Broschüre mit einer Kasse am Ende. Sie ist ein Ort, wo Menschen hinkommen und ihre Zeit verbringen. Mit anderen Musikfans quatschen. Ihre eigenen Kritiken verfassen. Vielleicht Deine Musik remixen.
Web 2.0 gibt Dir eine Reihe von Tools an die Hand, mit denen Dein Musikgeschäft eine weltweite Anbindung hat. Eine Website auf Web-2.0-Elementen aufzubauen, ist die eine Sache – Du kannst aber auch die oben genannten vorhandenen Web-2.0-Applikationen verbinden, anpassen und verwenden, um mit ihrer Hilfe den Kontakt zur Community herzustellen, um teilzunehmen an der Kommunikation, oder um mediale Inhalte zu erstellen und zu verwalten.
Mit Flickr kannst Du Diashows und Sticker in die Site integrieren. Über Social Networks lassen sich Kontakte knüpfen. Du kannst YouTube-Videos einbinden. Du kannst Musik auf Last.FM hochladen, damit andere sie für sich entdecken und erschließen können, um sie in ihrer eigenen Musiklandschaft zu integrieren.
Backpack kannst Du einsetzen, um gemeinsam an Projekten zu arbeiten.
Web 2.0 ist nicht die Lösung für all die Problemchen der Musikindustrie mit der Online-Welt – aber es gibt uns eine ständig wachsende Palette von Werkzeugen und ein reichhaltigeres Ideengerüst rund ums Web an die Hand, das die statische Seite des einfachen Web 1.0 hinter sich lässt.

Brandneue Booking Software für Bands

Veröffentlicht in 1 am Februar 24, 2010 von bandberater

Eine hochinteressante Software für Bands die keine Booking Agentur haben.

Infos unter

http://www.myspace.com/clubplaner

www.bandberater.de

Teil V. Die 20 Punkte…Punkt 5: The Long Tail Die ökonomischen Gegebenheiten des Internets unterscheiden sich von denen der Offline-Welt. Die Punkte, in denen sie sich unterscheiden, bilden sich erst heraus. Aber das wohl am meisten akzeptierte Prinzip ist das des Long-Tail-Effekts.

Veröffentlicht in 1 am Februar 16, 2010 von bandberater

Ursprünglich geht es auf einen Artikel von Chris Anderson zurück, Herausgeber von Wired Magazine; es folgten ein Blog und ein höchst erfolgreiches Buch. Hinter The Long Tail steht eigentlich ein sehr einfaches Konzept. Es ist ein Modell, das eine wichtige Eigenschaft der Online-Welt beschreibt.

Das obere linke Ende der Kurve steht für eine sehr kleine Anzahl beliebter Artikel, die sehr hohe Verkaufszahlen aufweisen. Das sind die Hits. Das nach rechts unten  auslaufende Ende („The Long Tail“, „der lange Schwanz“) zeigt eine gewaltige Menge Artikel, die in geringeren Stückzahlen verkauft werden.

Der Kernpunkt in Andersons Artikel ist, dass das Internet es ermöglicht, die riesige Anzahl der Nicht-Hits in einem Ausmaß zu steigern, welches das ökonomische Gewicht der Hits überschreitet. Er argumentiert, genau dies sei geschehen.

In gewisser Hinsicht dreht sich alles um den physischen Raum, die Kapazität. In der Offline-Welt existiert nur begrenzt Platz in einem Regal. Online ist Speicherkapazität kein Problem. In herkömmlichen Plattenläden und Buchhandlungen können nur die beliebtesten Produkte angeboten werden. Im Web dagegen können weitaus mehr Dinge vorgehalten werden, und das führt zu mehreren Erkenntnissen.

Der erste Punkt, der sich daraus ergibt ist, dass mit steigender Anzahl verfügbarer Artikel umso mehr Menschen die Nicht-Hits testen werden. Als Auswirkung dessen werden die Umsätze der beliebtesten Artikel zurückgehen. Wenn 100 Dinge verfügbar sind, werden diese 100 Dinge Umsatzerfolg genießen. Stehen eine Million Dinge zum Kauf bereit, werden die 100 beliebtesten weiterhin Umsatzerfolg genießen. Eine verhältnismäßig größere Menge Menschen wird jedoch den Rest ausprobieren statt die Hits zu kaufen.

Der zweite Punkt ist, dass je mehr verschiedene Artikel angeboten werden, desto mehr Menschen insgesamt kaufen werden. Amazon.com verkauft mehr Bücher als jeder andere Buchhändler, weil sie eine größere Bücherauswahl bietenals jeder andere Buchhändler.

Der dritte und vielleicht wichtigste Aspekt ist, dass der Long-Tail-Effekt nicht nur ein größeres Potenzial für Anbieter auf Massenmärkten darstellt, die beim Online-Gang das Problem der Lagerkapazitäten reduzieren. Es ist auch eine Möglichkeit, einen Markt zu schaffen für eine breite Palette von Nischenangeboten, die mit den eher herkömmlichen Methoden sonst nicht hätten angeboten werden können.

Das Buch trägt zwei Untertitel (einerseits in der amerikanischen und andererseits in der britischen Version), die jeweils unterschiedliche Akzente setzen. Die erste ist: „Warum die Zukunft des Geschäfts darin liegt, weniger von Mehr zu verkaufen“ d.h. der Trick besteht darin, alles verfügbar zu halten und eine kleine Anzahl einer großen Menge von Artikeln zu verkaufen anstatt andersherum. Der zweite Untertitel ist: „Wie eine unendliche Auswahl unbegrenzte Nachfrage generiert“ – eine geringfügig problematischere Behauptung, aber sie beinhaltet Hoffnung für das Geschäft in Nischenmärkten. Es ist eine schlichte Tatsache, dass alle ökonomischen Vorgänge sich in der Online- Welt wandeln. Ein Online-Musikhändler wird nie eine Platte ausverkaufen.

Sie werden nie einen Artikel aus dem Sortiment nehmen müssen, um einen im Lager halten zu können. Es gibt keinen Grund, weshalb Labels Teile ihres Katalogs löschen sollten und unendlich viele Gründe, alles wieder zu veröffentlichen.

Und je einfacher man die Suche gestaltet, desto mehr wird man auf geschäftlicher Seite davon profitieren.

Die tatsächliche Ursache, weshalb die Major Labels auf Probleme stoßen sind nicht Produktpiraterie oder Filesharing. Worum es geht: Es sind nicht mehr allein andere Hits, mit denen sie im Wettbewerb stehen. Heute müssen sie sich gegenüber einer Angebotspalette durchsetzen, die exponentiell größer ist als alles, womit sie es je zu tun hatten. Das Zeitalter der Hits ist vorbei.

Denn der simple und doch schlagkräftige Fakt ist: Zum ersten Mal in der Geschichte ist die Gesamtsumme des wirtschaftlichen Werts des Restangebots größer als die Gesamtsumme des wirtschaftlichen Werts der Bestseller. Amazon hat insgesamt mehr Bücher verkauft, die nicht innerhalb der Top-100-Bestsellerliste standen, als aus der gesamten, kombinierten Top 100. Wahrscheinlich ist sogar die Summe außerhalb der Top 1.000 größer als die der Titel innerhalb.

Rechne den Umsatz aller Platten zusammen, die es im letzten Jahr bis in die Charts geschafft haben. Der wirtschaftliche Wert von all dem, was es nicht einmal annähernd geschafft hat, stellt ihn in den Schatten.

Es ist notwendig, hierzu mehr nachzulesen – denn wenn Du diese Ideen begreifst, könnte es die Gestaltung der Tätigkeit von Grund auf verändern, mit der Du Deinen Lebensunterhalt bestreitest und auch wie viel Geld sie einbringt. Besorg Dir das Buch – oder lies zumindest Andersons Blog.

www.bandberater.de

Teil IV: Die 20 Punkte….Punkt 4: Individualisierung Das ganze Gerede über die Online-Musikindustrie lässt einen einfachen Punkt außer Acht: Es gibt nicht eine einzige. Es sind viele. Und Einheitsgrößen gibt es nicht.

Veröffentlicht in 1 am Februar 3, 2010 von bandberater

Jeder hat eine Website gesehen. Sie hat eine Homepage mit Foto und eine kleine Einführung. Es gibt eine ziemlich einfache Navigation am oberen oder unteren Rand. Die Menüpunkte sind bezeichnet mit „Über uns / About us“, „Galerie/ Gallery“, „Downloads“, „Kontakt / Contact“, „MySpace / Our MySpace“ – und die Links führen Dich genau dorthin, wohin Du es erwarten würdest.

An sich betrachtet ist das nicht schlecht. Eigentlich ist es wünschenswert nicht zu versuchen, das Rad neu zu erfinden. Menschen haben festgelegte Erwartungen und möchten kein neues Navigationssystem speziell für Deine Website lernen.

Das ist nicht das Problem, das ich hier versuche herauszuarbeiten. Das Problem, auf das ich Dich aufmerksam machen möchte, ist eine unvoreingenommene Ausgangsannahme darüber, wie eine Website gestaltet sein sollte.

Im Prinzip sollte die Website Dich rüberbringen und beschreiben, was Du machst. Wichtiger noch ist die Art und Weise, in der sie es tut. Sie sollte vom Publikum so wahrgenommen werden wie Du es Dir wünschst. Dein Musikunternehmen unterscheidet sich von allen anderen. Du machst, was andere nicht machen. Du vermeidest mit Vorbedacht, was andere tun. Und wenn es auch sonst nichts Anderes ist, so spricht hoffentlich zumindest Deine Musik unverwechselbar. Dem wird eine nullachtfünfzehn Website nicht gerecht.  Deine Website sollte also mehrere Dinge tun. Vielleicht ist es nicht das Wichtigste, aber eines dieser Dinge ist, Dich und die Art darzustellen wie Du Dich mitteilen willst. Da dies für jeden verschieden sein wird, kann ich nur sagen „denk gründlich darüber nach, was das heißt“.

NewMusicStrategies.com ContentSphere.de

Nachdem ich das vorangestellt habe, kann ich Dir einige Beispiele nennen, um dir ungefähr zu zeigen, was ich meine. Ich denke dabei an die Website einer Künstlerin, die ihren Fans ermöglicht, sich untereinander auf einem Message Board auszutauschen. Es ähnelt einer Pinnwand, an die Notizen geheftet werden. Das ist die Homepage. Alles andere nimmt dort seinen Anfang und ist dort verlinkt, da die Besucher hauptsächlich

wegen der Pinnwand zurückkommen. Dann ist da der Veranstaltungsort, dessen Homepage ein „TONIGHT“-Flyer ist. Er informiert auf der ersten Seite darüber, was an diesem betreffenden Abend stattfindet. Das ist ein Grund, die Seite als Lesezeichen abzulegen und wieder zu besuchen – denn wie sich herausgestellt hatte, wollte jeder auf der Website erfahren „Wer steht heute auf dem Programm?“. Man musste ein halbes dutzend Mal klicken, um an diese Information zu kommen, nachdem man sich erst einmal am hübschen Foto der Bar mit dem nett lächelnden Team vorbei gekämpft hat, um den Terminkalender und die Live-Music-Seite zu finden.

Dann ist da der Musikverlag, der seinen Schwerpunkt darauf setzen wollte, Syndication-Deals für seine Künstler abzuschließen. Sie zeigten daher verschiedene Videos unterlegt mit unterschiedlicher Musik, um die Art und Weise zu verdeutlichen wie ihr Ansatz funktioniert. Dann ist da das Plattenlabel, das keine eigene Website wollte und sich stattdessen entschieden hat, eigenständige Websites für jeden der Künstler zu verwenden – die jeweils mit allen anderen verlinkt sind. Der Grundgedanke ist, dass

Menschen eher nach verwandter Musik schauen und nicht Label-orientiert suchen. Außerdem musst Du nicht Deine Site von Grund auf selber bauen. Heutzutage lassen sich zig vorgefertigte Elemente zusammenfügen, die sich mühelos in einem eigenen Rahmen verwenden lassen. Das ist einer der Vorteile von Web 2.0 (worauf ich später genauer eingehen werde).

Du kannst Landkarten von Google Maps in Deine Website integrieren – möglicherweise

auf der Tour-Seite, so dass man die Veranstaltungsorte einfacher findet.  Du kannst einen personalisierten Amazon-Store direkt in Deine eigene Site einfügen und Geld auf Provisionsbasis verdienen. Du kannst auch T-Shirts verkaufen über einen Anbieter wie Spreadshirt. Du kannst RSS-Feeds verwenden (auch hier gilt: mehr dazu später), um aktuelle News und Inhalte einzubinden, die für das Publikum im gesamten Web relevant

sind. Diese Feeds lassen sich für eigene Zwecke anpassen.

Du kannst sogar einen „Skype Me“-Button verwenden, so dass Benutzer der Website per Mausklick mit einer echten Person sprechen können, falls es Sinn macht im Rahmen Deines Angebots. Ist man nicht anwesend, kann man es den Benutzer wissen lassen.

Das ist erst der Anfang. Das Web ist wie ein Baukasten – wenn man so will, ist es ein bisschen wie Lego. Du kannst so ziemlich alles zusammensetzen wie Du willst.

Behalt aber den Design-Aspekt im Auge. Wenn Du das gewünschte Stück nicht finden kannst, lässt es sich immer noch neu bauen. Eine Kombination beider Ansätze ist in der Regel am besten. Das Wichtigste dabei ist, dass Du nicht eine Fertiglösung von der Stange erhältst. Das reicht eventuell für den Anfang aus, und um ins Web zu kommen –

wenn Du aber Deinen Lebensunterhalt damit bestreitest, dann wirst Du Dich im positiven Sinne abheben wollen. Die gleiche Website wie jeder andere zu haben, indem man dem gleichen ausgetretenen Pfad folgt führt zu nichts. Nicht dahin, wo Du hin willst.

Wo es früher millionen CD Verkäufe brauchte!

Veröffentlicht in 1 am Januar 28, 2010 von bandberater

Kommt man heute mit viel Tamtam mit gerade mal 22.000 Einheiten auf Platz 13. Das soll die Leistung der Band auf keinen Fall schmählern. Aber die letzte unterste Zeile ist interessant.
Gibts sie doch eventuell einen Hinweis darauf, dass man sich lediglich in die Charts eingekauft hat. Muß nicht-kann;-)
Gruß Thilo

aus:

http://www.oljo.de/blog/rammstein-usa-albumcharts-top20/


In den offiziellen Billboard Top 200 Album Charts der USA erscheint das Album ‘Liebe Ist Für Alle Da’ von Rammstein in der soeben online gestellten neuen Ausgabe auf einem sensationellen Platz 13 .
Das Album ist der dritthöchste Neueinsteiger dieser Woche in Amerika. 22.000 Alben wurden offiziell laut Billboard verkauft (die Hälfte, oder mehr waren Vorbestellungen)

Teil III. Die 20 Punkte über Musik im Web, die Du wissen musst von Andrew Dubber

Veröffentlicht in 1 am Januar 28, 2010 von bandberater

Punkt 3: Meinungsmacher regieren die Welt

Wir wissen um die Bedeutung von Rundfunk und Presse. Heute
gibt es neue Meinungsmacher, die Deiner Geschichte Glaubwürdigkeit
verleihen. Du musst herausfinden, wer sie sind –besser: Du musst einer von ihnen werden. Woher weiß man, welche Musik man kaufen soll? Häufig ist es jemand anders, der es einem sagt – in der Regel über einen indirekten
Weg. Unterschiedliche Medien, unterschiedliche Menschen, das gleiche Prinzip.
Abgesehen vom Erst-Hören-dann-Mögen-Weg ist die gewöhnlichste und sicherste Art und Weise, etwas über Musik zu erfahren, diejenige durch Meinungsmacher. Vielfach findet dies in Form einer Kritik oder Kolumne statt – oder einer Art Radio-Feature. Hin und wieder erfährt man etwas durchs Fernsehen. Respektierst Du aber die Meinung desjenigen, der sagt die Platte wäre super, dann stehen die Chancen überzeugt zu werden ziemlich gut.  Der Überzeugungskraft einer fundierten Meinung kannst Du nichts entgegensetzen – das ist der Grund, warum Plattenlabels so viel Zeit und Anstrengung darauf verwenden, ihre Musik denjenigen in die Finger zu drücken, deren Meinung in solchen Dingen respektiert wird.

Das ist nichts Neues.  Was sich mit dem Web aber geändert hat, ist die Ausbreitung der meinungsbildenden Quellen. Es gibt rein auf das Internet beschränkte Veröffentlichungen mit Leserschaften, die in die Zehntausende gehen, deren Schreiber eventuell einige nette Dinge über Deine Musik zu sagen bereit wären. Kennen sollte man beispielsweise PopMatters und Pitchfork Media. Auch Blogger werden immer wichtiger. Aufgrund täglicher Aufrufe und mehrerer hunderttausend Feed-Abonnements brauchen einige der Top-Blogs bloß zu erwähnen, etwas sei cool, und der Web-Traffic dieses Etwas wird in die Höhe schießen. Man braucht zum Beispiel nur einen Blick auf Boing Boing zu werfen. Sie schreiben nicht über Musik und Platten an sich – aber wenn sie etwas erwähnen, wird es zum meist gelesenen und aktiv verfolgten Thema im Internet. Wichtiger noch sind solche Blogger, die insbesondere Musik besprechen. Diejenigen, die man beachten sollte, haben mit der Zeit unter ihren Lesern einen Vertrauensgrad erreicht. Wenn Jim von Quick Before It Melts schreibt, etwas sei gut, werden diejenigen unter uns, die seine Artikel verfolgen vermutlich überzeugt sein.
Noch interessanter ist es, wenn Du bedenkst, dass Du kaum jemals eine
schlechte Kritik auf einem MP3-Blog finden wirst. Das heißt nicht, es fehle an
jeglicher Differenzierung – viel mehr das Gegenteil. Ein MP3-Blogger wird sich nicht die Mühe machen, etwas zu erwähnen, wenn es nicht absolut und unabdingbar empfehlenswert ist. In der traditionellen Musikpresse beanspruchen Gutes, Schlechtes und Nichtssagendes den gleichen Raum, und das Zielpublikum ist so breit gestreut wie es irgend geht. Die meisten MP3-Blogs haben ihren eng umrissenen Fokus auf eine Nische gelegt und werden nur wirklich Herausragendes besprechen.
Wer wird am ehesten über Deine Musik sprechen wollen? Tja, die besten Ausgangspunkte sind einige online verfügbare, umfassende Listen,  freundlicherweise zur Verfügung gestellt von The Hype Machine und MonkeyFilter.
Aber es erscheint ein kniffliges Unterfangen, solch eine Liste durchzuarbeiten
und die rund hundert darunter zu finden, die sich wahrscheinlich mit dem Geschmack derjenigen überschneiden, die Deine Musik anspricht. Vielleicht ist es besser, sich auf die Blogs zu konzentrieren, die über Leute schreiben, die etwas Ähnliches machen wie Du.
Hier kommt The Hype Machine gelegen.
Sagen wir, Eure Musik ähnelt in weiten Teil der von Green Day. Eine rasche Suche in The Hype Machine ergibt eine Anzahl von Blogs, auf denen kürzlich zu Green Day gepostet wurde. Das scheinen vernünftigerweise Menschen zu sein, mit denen Ihr ins Gespräch kommen solltet über Eure Musik. Schickt ihnen ein Promo. Fast mögen sie Eure Musik schon. Eventuell wären sie geneigt, den Menschen etwas Positives mitzuteilen, die ihre Meinung in diesen Dingen anerkennen.  Möglicherweise ziehst Du auch in Betracht, selber zum Meinungsmacher zu werden. Ich gehe später detailliert auf die Macht des Bloggens ein; behalte es im Moment erst einmal im Hinterkopf. Gibt es einen besseren Weg, ein Publikum von solchen Menschen um sich zu scharen, die Deine Musik wahrscheinlich mögen werden, als ein vertrauenswürdiger Experte für die von diesen Menschen ebenfalls gemochten Musikarten zu werden?
Der Einstieg ins Bloggen ist einfach, und es ist auch an sich einfach – aber darf ich Deine Aufmerksamkeit auf MOG lenken? Es ist eine Online Community – ein wenig wie MySpace, bloß gut – und es wird nur Musik besprochen. In diesem Umfeld den Status einer Autorität zu erlangen, kann ein geschickter Schachzug sein, Platten zu verkaufen, so heißt es. Aber Meinungsmacher müssen keine sachkundigen Einzelpersonen sein.

Im Web kann die Masse der Meinungsmacher sein – wenn es denn die richtigeMasse ist. Einer der effektivsten Wege des Nachverkaufs im Web (obwohl esgenauer zu bezeichnen wäre als „cross-selling“) ist das Amazon-Modell des Typs „Menschen, die DIES gekauft haben, kauften auch JENES“ (oder wie es ein zynischer Freund formulierte: „Leute, die Mist gekauft haben, kauften auch Scheiße“).Ich kenne ein äußerst raffiniertes Kerlchen, der ungefähr einhundert Kopien einer sehr beliebten Platte auf Amazon.co.uk gekauft hat, die vom gleichen Genre war wie diejenige, die er zu verkaufen versuchte – und jedes Mal kaufte er gleichzeitig ein Exemplar der Platte seines eigenen Labels. Es dauerte nicht lange, und die Website erachtete es als Tatsache, dass Menschen, die eben DIESES kauften auch eben SEINES kauften.
Die unerwünschten Kopien mit einem geringen Verlust zu verkaufen war etwas zeitraubend. Aber er hatte es mit einkalkuliert als Teil der Werbekosten – und unterm Strich erwies es sich als erfolgreiche Strategie.
Ich möchte dies nicht jedem empfehlen, aber es veranschaulicht, worum es
geht. Glaubwürdige Meinungen sind machtvolle Werkzeuge, egal ob sie durch
Kundenverhalten wie bei einem Amazon Cross-Selling zustande kommen, oder ob sie auf der Meinung einer wohl informierten Einzelperson beruhen.
Die Moral von der Geschicht ist, dass anders als im Fall Hören/Mögen/Kaufen eine verlässliche Empfehlung die beste Werbung für Deine Musik ist – und diese Art der Empfehlung ist weitaus leichter online zu erhalten als offline.

Teil II: Die 20 Punkte über Musik im Web, die du wissen musst.

Veröffentlicht in 1 am Januar 21, 2010 von bandberater

Punkt 2: Hören / Mögen / Kaufen

Es ist eine goldene Regel: Menschen hören Musik, dann mögen sie die Musik, dann kaufen sie die Musik. Dies ist die einzige Reihenfolge, die funktionieren kann. Versuchst Du, die Abfolge in irgendeiner Weise zu ändern, kann es einfach nicht klappen. Es gibt eine ganze Reihe ausgeklügelter Tipps und Tricks zur Vermarktung von Musik, sowohl online als auch offline. Aber wenn Du dieses eine grundlegende Prinzip vermasselst, dann brauchst Du Dir erst gar keine Mühe mehr zu machen.

In Bezug auf den Medienkonsum ist Musik ziemlich einzigartig. Man kauft sich kein Kinoticket, weil man den Film so gut gefunden hat; und obwohl es vorstellbar ist, ein Buch zu kaufen, weil man es bei der Lektüre in der Bücherei so gemocht hat, ist es doch typischerweise so, dass man zuerst kauft und anschließend konsumiert.  Vielleicht sind DVDs dem Kauferlebnis von Musik ein wenig ähnlicher. Man mag den Film, also kauft man die DVD. Andererseits tendiert man deswegen dazu, den Film zu mögen, weil man zuvor die Gelegenheit genutzt und bezahlt hat, um ihn im Kino zu sehen. Aber Musik ist anders – und das Radio belegt das. Die bei weitem verlässlichste Methode, Musik zu bewerben ist, sie Menschen zu Gehör zu bringen. Wenn möglich, wiederholt – und umsonst. Hat man Glück, wird ihnen die Musik nach einer Zeit vertraut, und sie beginnen sie zu lieben. Früher oder später werden sie sie besitzen wollen. Das trifft nicht nur für Popmusik zu. Es geht nicht nur darum, einen Ohrwurm in den Köpfen zu verankern, so dass sie sich beim Raustragen des Mülls beim Summen ertappen. So genannte „seriöse“ Musik profitiert ebenfalls von der Vertrautheit – vielleicht sogar noch mehr. Je anspruchsvoller ein Werk ist, destohäufiger muss man ihm ausgesetzt sein, um es wirklich anzunehmen und zu schätzen.

Gefallen an der Musik dreht sich nicht nur um Entertainment. Für viele Menschen ist Musikkonsum ein seriöses Geschäft. Und mit Konsum meine ich nicht nur das Kaufen und Hören. Dazu zählen das Sammeln der Musik, das Sortieren und die Beschäftigung mit der Musik in Bezug auf den eigenen Geschmack. Es ist mehr nötig, als ein Impuls gesteuerter Kauf, um in diese Sphäre einzudringen. So oder so – ob es ein Pop Song ist, ein durch und durch politisches Punkalbum oder eine experimentelle Avantgarde-Suite – der Schlüssel ist ganz einfach: Die Leute müssen die Musik hören; dann werden sie beginnen, sie zu mögen; und schließlich, falls man Glück hat, werden sie eine wirtschaftliche Beziehung eingehen, um die Musik zu konsumieren (und sie nicht nur kaufen oder anhören). Dies ist die Reihenfolge, in der es abläuft. In einer anderen kann es nicht ablaufen.

Es ist sinnlos zu hoffen, dass Menschen die Musik erst kaufen, dann hören und dann mögen würden. Sie werden es einfach nicht. Ich gehe davon aus, Du stimmst mir zu, dass dies keiner hoch theoretischen Wissenschaft bedarf. Es ist völlig offensichtlich, unkompliziert und praxisnah. Dennoch ist es der Fehler, den die meisten begehen, wenn sie Musik online promoten. Niemand möchte im Grunde ein Stück Musik kaufen, das er nicht kennt – geschweige denn eines, das er nicht gehört hat. Insbesondere dann nicht, wenn es von jemandem ist, der außerhalb des gewöhnlichen Bezugsrahmens liegt. Und ein Sample von 30 Sekunden ist eine ziemliche Verschwendung von Zeit und Bandbreite. Tatsächlich ist es mehr als sinnlos. Es ist nicht ausreichend, um Gefallen an Deiner Musik zu finden. Lass sie die Musik hören, behalten und mit ihr leben. Und anschließend holst Du sie als Fans zurück. Mehr als zu jeder Zeit zuvor musst Du diese Beziehung aufbauen. Denn es ist leichter als  jemals zuvor, sich nicht weiter darum zu kümmern und einfach weiter zu klicken. Egal wie gut Deine Musik ist, sie steht im Wettstreit mit Millionen anderer Angebote. Millionen.  Den Konsumenten die Musik hören zu lassen, ist der einfachste Weg, die Musik zu promoten und ein wirtschaftliches Verhältnis mit dem Konsumenten aufzubauen. Lass ihn die Musik wieder und wieder hören, ohne Einschränkungen. Lass ihn Gefallen finden an Deiner Musik und sie als Bestandteil seiner Sammlung hören. Dann werden sie Dir ihr Geld geben wollen.

Das ist keine Binsenweisheit, die nur für Musik im Web gilt – genauso funktioniert Kapitalismus. Man stellt etwas Werthaltiges zu Verfügung und wird mit Geld entlohnt. Du wirst das Geld nicht im Vorhinein bekommen – und Du wirst nicht entscheiden können, was von Wert ist.

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